50 Jahre Freiwilligendienst

Das freiwillige soziale Jahr (FSJ) feiert dieses Jahr seinen fünfzigsten Geburtstag. In ganz Deutschland gab und gibt es viele Aktionen zum Jubiläum. In Hamburg in der Diakonie, eine kirchliche Einrichtung, gab es unter anderem eine Ausstellung von Kunst, die Freiwillige in Seminaren gestaltet haben.

Alexandra Hachmeister fertig

Alexandra Hachmeister, Mitarbeiter der Diakonie und zuständig für die Freiwilligenarbeit

Die Diakonie in Hamburg vermittelt rund 1200 Freiwillige pro Jahr. Die Freiwilligen arbeiten zum Beispiel in Kindergärten, Pflegeheimen, betreuten Wohneinrichtungen für behinderte Menschen und den Fairtrade-Laden der Kirche. Alexandra Hachmeister von der Diakonie hat erklärt, dass die Freiwilligen 25 Seminartage in einem Jahr haben und immer Fragen stellen dürfen.

Alexandra Hachmeister erklärt: “Das FSJ ist sehr gut geeignet, um Einblick in verschiedene Berufsfelder zu bekommen, Erfahrungen zu sammeln, sich für andere Menschen sozial zu engagieren und auch um eine berufliche Perspektive zu entwickeln.”

Lena Rogalski, FSJlerin

Lena Rogalski, FSJlerin

Das haben sich auch Lena Rogalskis Lehrer gedacht und ihr zu einem FSJ geraten. Die 17jährige ist sehr glücklich, sich dafür entschieden zu haben. Sie arbeitet in dem Behindertenwohnprojekt “Münzplatz”. “Natürlich hatte ich am Anfang auch Berührungsängste, aber das ist ganz normal. Die habe ich Stück für Stück abgebaut und je länger ich hier arbeite, desto besser kann ich die Aufgaben erledigen und desto glücklicher bin ich hier.”, erzählt Lena Rogalski. Sie will ihr frewilliges soziales Jahr sogar auf 18 Monate verlängern und danach eine Ausbildung anfangen.

Mehr darüber, warum so viele junge Menschen ein freiwilliges soziales Jahr machen und welche Aufgaben Lena Rogalski in ihrer Einsatzstelle übernimmt, gibt es am 23. Oktober zwischen 18 und 19 Uhr in unserer Sendung.

Hier gibt es den Beitrag zum Nachhören.

 

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