Umfrage zu Hausbesetzungen

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Foto: Hamburger Hafenstraße im April 1989, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Wohnungsnot, immer höher kletternde Mieten, trotzdem Leerstand – da schaffen einige lieber selbst Abhife und besetzen leere Häuser. Einige ehemals besetzte Räume sind längst fester Bestandteil der Stadtkultur geworden, wie etwa die Hafenstraße oder die Rote Flora. Deren farbenfrohe Fassade begeistert inzwischen selbst Touristen im Schanzenviertel. Momentan ist das Thema so aktuell wie lange nicht mehr, teure Vorzeigebauten und ein Ikea mitten in der wohnungsarmen Innenstadt befeuern die Debatte. Am 27.8. wurde ein Gebäude in der Breiten Straße in Altona besetzt. Gleichzeitig fanden im selben Bezirk die “Squatting Days” statt, ein Camp, auf dem dieses Thema im Mittelpunkt stand: Vorträge informierten beispielsweise zur Situation von Besetzungen in anderen Ländern, Aktivisten und Sympathisanten tauschten sich aus und diskutierten. Wir waren in der Fußgängerzone unterwegs und haben uns umgehört. Zwar sorgt sich mancher um Gewalt, überwiegend gibts jedoch Solidarität. Reinhören könnt ihr hier.

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